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GIANMARIA TESTA “Prezioso”

GIANMARIA TESTA “Prezioso”


11 unveröffentlichte Ton-Spuren (Incipit Records)
Vertrieb Österreich: pias harmonia mundi
VÖ (D-CH-A): 31.Januar 2019

Gianmaria Testa war der französischste aller italienischen Sänger, in Frankreich überaus geliebt und respektiert und dann in Italien entdeckt, akzeptiert und fortan niemehr allein gelassen.
Ein “Aufrechter” wurde er genannt, ein ehrlicher Künstler, ein Talent in Reinkultur.
Autor, Komponist, Sänger und immer auch Stationsvorsteher, tief verwurzelt in seinen piemontesischen Langhe und doch immer den Blick auf die Anderen und das Anderswo gerichtet, wäre er am 17. Oktober 2018 sechzig Jahre alt geworden. Von uns gegangen im Jahr 2016, hat er eine unglaubliche Leere hinterlassen.
“Prezioso”, dieses posthume Album, ein unerwartetes Album, das wertvollste von allen.

GIANMARIA TESTA
“PREZIOSO”

15 Gennaio 2019

BONSAÏ MUSIC / SONY MUSIC

CD/Album

BRANO TITOLO DURATA
1 Povero tempo nostro [Video] [Brano e testo] 3:06
2 Questa pianura (LE PLAT PAYS) [Brano e testo] 2:25
3 La tua voce [Brano e testo] 3:37
4 Anche senza parlare [Brano e testo] 3:56
5 Una carezza d’amor [Brano e testo] 4:03
6 Alichino[Brano e testo] 2:03
7 Dentro la maschera di Arlecchino [Brano e testo] 3:13
8 Post-moderno rock [Brano e testo] 3:16
9 Sotto le stelle il mare [Brano e testo] 2:21
10 MERICA MERICA [Brano e testo] 5:45
11 X Agosto [Brano e testo] 2:04

“Prezioso” ist das neunte Album seit der Veröffentlichung von “Montgolfières”, dem ersten Album, das 1995 in Frankreich und erst später in Italien veröffentlicht wurde, als es jenseits der Alpen bereits ein großer Erfolg war. Als abschließendes Geschenk von Gianmaria besteht “Prezioso” aus elf neuen Liedern, die hauptsächlich in Form von Ton-Skizzen für Stimme und Gitarre aufgenommen wurden. In den Wänden der Häuser in Castiglione Falletto oder in Alba entworfene Spuren für zukünftige Alben oder für andere Künstler, die oft nach seiner Mitarbeit gefragt haben.
“Prezioso” ist das Ergebnis einer verfeinerten Arbeit im Tonstudio und erforderte einen erheblichen Nachbearbeitungsaufwand, um die Authentizität und Reinheit der letzten Interpretationen von Gianmaria hervorzuheben und zu unterstreichen und gleichzeitig die Intensität und die Emotionen dieser so intimen, emotionalen und kraftvollen Momente zu erhalten, in denen zum ersten Mal die Saat neuer Lieder gepflanzt wurde.
Paola Farinetti, Ehefrau von Gianmaria, und Roberto Barillari, Tontechniker, stellen dieses Material vor, als würden sie neben Gianmaria Testa das Zustandekommen einer neuen Platte unterstützen, als wären sie Zeugen und Begleiter einer sorgfältigen, täglichen, intimen Arbeit.
Das Ergebnis überwältigt mit seiner Poesie, und das, was bleibt, ist ein tief empfundenes Gefühl. einen Künstler dort wiederzufinden, wo man ihn verlassen hatte, vermischt mit einem Abschiedsgruß voller Zuneigung.
Es gibt kein Overdubbing, sie ließen sich nicht durch die Möglichkeit verführen, diese Ton-Skizzen mit Overdubs oder einer aufdringlichen Produktion anzureichern: Die Entscheidung bestand darin, die Hinterlassenschaft von Gianmarias Poesie und Musik in ihrer minimalistischen und kraftvollsten Version zu teilen, als eine im Werden begriffene Schönheit von Etwas, das hätte sein können.
Das Cover des Albums ist ein Originalwerk von Valerio Berruti, einem Freund Gianmarias, in Italien für seine Gemälde gefeiert, die das Geheimnis der Welt der Kindheit mit leichtem Strich reproduzieren: für “Prezioso” blickt ein Mädchen zurück, als erblickte es Gianmaria in der Ferne, aber seine Schritte sind in die Zukunft gerichtet. Denn selbst in der Melancholie der Abwesenheit müssen wir voranschreiten und uns von der Vergangenheit nähren, um die Zukunft zu umarmen.
Ausgehend vom ersten Song des Albums “Povero tempo nostro” haben die Regisseure Silvia Luzi und Luca Bellino, u.a. Autoren von “Il Cratere”, das bei den Filmfestspielen in Venedig 2017 mit großem Erfolg präsentiert wurde, und ebenso enge Freunde von Gianmaria, einen Kurzfilm auf dem sogenannten “Bootsfriedhof” in Fiumicino gedreht, der die Bedeutung des Liedes in Bildern und entsprechend ihrer künstlerischen Sprache veranschaulicht.
“Prezioso” ist als CD und in zwei verschiedenen eleganten Vinyl-Versionen mit einem speziellen dreidimensionalen Druck erhältlich, der letztendlich ein echtes Kunstwerk ergibt, das konserviert wird und möglicherweise wie ein Gemälde zu Hause an der Wand hängt. Eine der Vinyl-Versionen wird in einer streng limitierten Luxusedition von 1000 Exemplaren mit einem anderen Cover und weißem Vinyl produziert.
Die Stücke des Albums:
Povero tempo nostro (Unsere arme Zeit) ist das Lied, welches das Album eröffnet. Dieses Lied war der Ausgangspunkt für die lange Arbeit von Paola Farinetti, um dem gesamten Album Leben und Sinn zu verleihen. “Es war unmöglich geworden, dieses Lied nur für mich zu behalten, es war notwendig, es mit denen zu teilen, die Gianmaria lieben und geliebt haben”, gesteht sie. Das Lied spricht von der Erde und ruft sie in jedem Sinne des Wortes hervor, es ist die Erde, in der wir arbeiten, in der wir leben, der Wind der Jahreszeiten, der Wind des Sturms, der sich gegen diejenigen richtet, die heute die Worte verfluchen.
In diesem Album gibt es nur zwei Songs, die bereits veröffentlicht wurden, aber beide waren aus verschiedenen Gründen in Italien (und anderswo) nicht oder nur wenig verbreitet. Questa Pianura (Diese Ebene) ist eine großartige Interpretation von Sergio Bardottis Adaption – veröffentlicht in einer Sammlung von Ala Bianca, die diesem großartigen Lyriker gewidmet ist – von “Le plat pays” von Jacques Brel. La tua voce (Deine Stimme) ist stattdessen ein altes Lied von Gianmaria in einer zweistimmigen Version mit der portugiesischen Sängerin Bia Krieger, und die Verflechtung dieser beiden Stimmen, die sich so sehr in Klangfarbe und Stimmumfang unterscheiden, entsteht eine einzigartige und bewegende Mischung.
Anche senza parlare (Auch ohne zu sprechen) ist ein Lied aus dem Jahr 2014, geschrieben für Mauro Ermanno Giovanardi, der es zum Festival in Sanremo mitnehmen wollte, im nächsten Jahr. Und Joe hat es mit einem anderen Arrangement und seinem Einfühlungsvermögen aufgenommen, um es in sein Album “Il mio Stile” einzufügen, das 2015 veröffentlicht wurde. In Sanremo kam das Lied nie an, es war “zu intellektuell”: für Gianmaria war dies fast eine Erleichterung.
Una carezza d’amor, Sotto le stelle il mare, Alichino e Dentro la maschera di Arlecchino (Eine Liebkosung, Unter den Sternen das Meer, Alichino und In der Maske von Harlekin) wurden ursprünglich für die Stimme und die Menschlichkeit von Paolo Rossi – Allround-Künstler, großer Freund von Gianmaria – geschrieben, als grundlegende Teile seiner neuesten Theaterstücke, L’Arlecchino, Il Molière und Rossintesta. Es sind Spuren, Skizzen, für die der Toningenieur Barillari eine sorgfältige Ausgrabungs- und Wiederherstellungsarbeit geleistet hat, er hat die Hintergrundgeräusche und die unvermeidlichen Störungen der Aufnahmen zu Hause entfernt, hat versucht, die einzige Klangspur von Gitarre und Stimme auszugleichen, und es ist ihm gelungen, die Menschlichkeit und die Schönheit der Stimme, vor allem aber die künstlerische
Fülle Gianmaria Testas wiederherzustellen. Mit Post-Moderno Rock (Post-Modern Rock), auch für Paolo Rossi geschrieben, scherzt Gianmaria und spottet über soziale Netzwerke, Selfies, das neueste Smartphone-Modell und beschreibt eine vollständig digitale Welt ohne Ideologie oder Werte.
Die Songs, die das Album beschließen, stammen aus “Italy”, einer Show aus Musik und Worten, aus dem gleichnamigen Gedicht von Giovanni Pascoli, die Gianmaria lange Zeit in italienischen Theatern mit Giuseppe Battiston zur Aufführung gebracht hatte.
Merica Merica ist ein Volkslied, das auch von Caetano Veloso interpretiert wurde, das Gianmaria in Begleitung des Dobro und der Mundharmonika sang. Man hört im Hintergrund die unvergleichliche Stimme von Battiston, der einige der Briefe voller Nostalgie liest, welche italienische Emigranten an ihre Familien schrieben, die in ihrer Heimat geblieben waren.
X agosto (X August) ist die musikalische Version von Giovanni Pascolis volkstümlichen Poesie, die wir alle (in Italien, nota bene) in der Schule gelernt haben, manchmal auswendig. Dieselben Verse, ohne jede Veränderung, aber mit der Stimme und Musik von Gianmaria, gewinnen Kraft und Energie und geben diesem Gedicht all seine tragische Dimension zurück.

 

“Prezioso”
dieses posthume Album,
ein unerwartetes Album,
das wertvollste von allen

 

Promotion Österreich:
Julian Schoenfeld
Email: jschoenfeld@outlook.com
Tel: +43 676 451 6690
Weitere Infos:
www.gianmariatesta.com
www.produzionifuorivia.it (Producer)
www.egeamusic.com (Herausgeber des Labels Incipit)
Vertrieb Österreich: pias harmonia mundi
VÖ (D-CH-A): 25.Januar 2019

  • Povero tempo nostro

    povero tempo nostro
    e povere fatiche
    povera la Terra intera
    che tutte intere le patisce
    povero tempo nostro
    e poveri questi giorni
    di magra umanità
    che passa i giorni e li sfinisce

    lascia che torni il vento
    e con il vento la tempesta
    e fa che non sia per sempre
    il poco tempo che ci resta

    lascia che torni il vento
    e dentro al vento la stagione
    di quando tutto appassirà
    per chi bestemmia le parole

    di quando tutto appassirà
    per chi bestemmia
    le parole

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra

  • QUESTA PIANURA (LE PLAT PAYS)

    parole di Sergio Bardotti /Jacques Brel
    musica di Jacques Brel
    Gianmaria Testa, voce e chitarra
    Piero Ponzo, clarinetto
    Nicola Negrini, contrabbasso

  • La Tua Voce

    me leva longe daqui
    pra fora deste quarto
    com tuas mãos serenas
    teus olhos
    pra fora desse muro
    me leva longe daqui
    que eu sei
    que devo seguir
    qssa voz dea
    você

    portami fuori da qui
    nell’aria che si muove
    di tutti i tuoi capelli
    e con i tuoi colori
    portami via da qui
    tu sei lontana per me
    con la tua voce

    portami via da qui
    se vuoi
    e vengo con te
    con la tua voce

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra
    Bia Krieger, voce
    Erik West-Millette, contrabbasso

  • Anche senza parlare

    Fermiamoci qua
    c’è una piega del mondo
    che la vede soltanto chi non vive a metà
    sotto l’ala del cielo
    sopra il buio del fondo
    c’è una piega del mondo
    fermiamoci qua

    E qualcosa sarà
    o magari anche niente
    neppure la gente che viene e che va
    si può stare a guardare
    anche senza parlare
    nelle pieghe del mondo
    quel che il mondo non sa

    Ma lo sanno le tue mani
    le tue mani intorno a me
    non c’è oggi non c’è domani
    solo adesso adesso c’è
    solo adesso adesso c’è

    Fermiamoci qua
    c’è una piega del mondo
    e la vede soltanto chi non vive a metà
    sotto l’ala del cielo
    sopra il nero del fondo
    c’è una piega del mondo
    amore di adesso
    fermiamoci qua

    E lo sanno le tue mani
    e le mie e mani intorno a te
    non c’è oggi non c’è domani
    solo adesso adesso c’è

    E lo sanno le tue mani
    e le mie e mani intorno a te
    non c’è oggi non c’è domani
    solo adesso adesso c’è
    solo adesso adesso c’è

    parole e musica di Gianmaria Testa

    Gianmaria Testa, voce e chitarra
    Gabriele Mirabassi, clarinetto

  • Una carezza d’amor

    Una carezza d’amor per te che all’amor non credi
    Una carezza d’amor a te che l’amor non vedi
    Una carezza d’amor per te che all’amor non chiedi
    Niente, soltanto il caldo di un posto caldo per i tuoi piedi
    Barbara, mettiamo un punto e virgola
    Barbara, fra quei tuoi piedi e il cuor
    Barbara, questa mia mano è naufraga
    Cercava il cuor, ma i piedi, soltanto i piedi ha trovato ancor.
    Una parola d’amor per te che all’amor non credi
    Una parola d’amor a te che l’amor non vedi
    Una parola d’amor per te che all’amor non chiedi
    Niente, soltanto il caldo, un po’ di caldo per i tuoi piedi
    Barbara, mettiamo un punto e virgola
    Barbara, fra quei tuoi piedi e il cuor
    Barbara, la mia parola brancola
    Cercava il cuor, ma i piedi, soltanto i piedi ha trovato ancor.
    Barbara, mettiamo un punto e virgola
    Barbara, fra quei tuoi piedi e il cuor
    Barbara, questa mia mano è naufraga
    Cercava il cuor, ma i piedi, soltanto i piedi ha trovato ancor
    Cercava il cuor, ma i piedi, soltanto i piedi ha trovato ancor
    Cercava il cuor, ma i piedi, soltanto i piedi ha trovato ancor

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra

  • ALICHINO

    non sono il re dei saltimbanchi
    vengo dal buio più lontano
    dei vostri sogni malsognati
    sono Gran Maestro e Ciambellano

    e porto una maschera e sottile
    più nera della pece del peccato
    e porto dagli inferi la voce
    dello spergiuro e del dannato

    a chi mi crede malandrino
    facile allo scherzo e allo sghignazzo
    faccio uno sgambetto senza inchino
    che di risate mi son rotto il cazzo

    a chi mi crede malandrino…

    io sono l’Alichin dei Malebranche
    già della quinta bolgia i punitori
    con Rubicante e l’orrido Cagnazzo
    teniamo giù la testa ai barattieri

    la testa gli teniamo nel catrame
    bollente sia di fiamme che vergogna
    a chi ha frodato gli altri per potere
    a chi ha rubato senza aver bisogna

    e non mi chiamate servitore
    che non sono al soldo di nessuno
    da dove vengo io non c’è padrone
    e chi fa il padreterno vaffanculo

    e non mi chiamate servitore…

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra

  • Dentro la maschera di Arlecchino

    appassiscono i colori
    sulla giacca e i pantaloni
    e vanno via dalle mani e dai pensieri
    certi sogni più leggeri
    che non riesco più a sognar

    é la maschera che stringe
    e mi toglie anche il respiro
    ma non posso più tirarla via dal viso
    che i miei occhi, quelli veri
    e anche il naso
    non li riconosco più

    è tutta la vita
    che abito un altro
    e da tutta la vita mi chiedo
    quell’altro chissà cosa pensa
    quando pensa di me

    è tutta la vita
    che abito un altro
    e da tutta la vita mi chiedo
    quell’altro chissà
    se poi pensa di me

    si scolorano i colori
    sulla giacca e i pantaloni
    e non resta quasi niente nelle mani e nei pensieri
    che i ricordi, quelli veri
    non me li ricordo più

    è tutta la vita
    che vivo in un altro
    è tutta la vita che penso
    chissà cosa pensa quell’altro
    quando pensa di me

    è tutta la vita
    che vivo in un altro
    e da tutta la vita mi chiedo
    quell’altro chissà
    se poi pensa di me

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra

  • Post-moderno rock

    la meccanica quantistica del rusco interinal
    e la legge che governa l’algoritmica del Pil
    le carote biotransgeniche e la carne al pentothal
    dentro i piatti di allumino della mensa comunal
    farsi un selfie sulla spiaggia fra barconi e minislip
    da postare su Facebook
    (col Photoshop)

    post-moderno rock
    post-moderno rock

    le manovre del governo raccontate dentro ai tweet
    che se passa la fiducia poi diventano uno spot
    stare in casa quando piove perché aumentano lo spread
    stare in casa chiusi a chiave come l’ultimo dei nerd
    e guardare giù per strada se succede un altro crash
    da postare su Facebook
    (la foto-shock)

    post-moderno rock
    post-moderno rock

    far la fila sotto il sole perché vendono l’ iPhone
    o bruciarsi la pensione dentro un bar a slot-machine
    e di sera addormentarsi mentre parla l’anchorman
    con l’esperto che da Londra gli racconta qual è trend
    non c’è un cane che mi ascolta ma ho tre amici su Facebook
    quasi quasi cambio look
    (col Photoshop)

    post-moderno rock
    post-moderno rock

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra

  • Sotto le stelle il mare

    sotto le stelle il mare
    sopra la faccia il sale
    se trovo le parole
    ti dico quanto mi piaci tu

    sacca e risacca il mare
    dall’alba spunta il sole
    non trovo le parole
    ma tanto è giorno
    e non mi piaci più

    con le donne faccio confusione
    a volte mi dimentico anche il nome
    io le dicevo Rita, era Marcella
    e l’Alessandra la chiamavo Ornella
    però Teresa la ricordo bene
    e Anna non la scorderò mai più
    di qualcun’altra niente mi sovviene
    ma tanto sono andate
    l’oblio è una virtù

    sotto le stelle il mare
    sopra la faccia il sale
    se trovo le parole
    ti dico quanto mi piaci tu

    sacca e risacca il mare
    dall’alba spunta il sole
    non trovo la parole
    ma tanto è giorno
    e non mi piaci più

    non è la mia memoria la questione
    se non di tutte mi ricordo il nome
    il fatto è che la testa mi cancella
    la parte brutta e tiene quella bella
    di tante storie vere che ho inventato
    io mi ricordo tutto e anche di più
    di quelle che ho vissuto quasi niente
    ormai le ho cancellate
    l’oblio è una virtù

    sotto le stelle il mare
    sopra la faccia il sale
    se trovo le parole
    ti dico quanto mi piaci tu

    sacca e risacca il mare
    dall’alba spunta il sole
    non trovo la parole
    ma tanto è giorno
    e non mi piaci più

    parole e musica di Gianmaria Testa
    Gianmaria Testa, voce e chitarra

  • MERICA MERICA

    Dalla Italia noi siamo partiti
    siamo partiti col nostro onore
    trentasei giorni di macchina e vapore,
    e nella Merica noi siamo arriva’.
    Merica, Merica, Merica,
    cosa sarà mai questa Merica?
    Merica, Merica, Merica,
    un bel mazzolino di fior.
    E alla Merica noi siamo arrivati
    non abbiam trovato né paglia e né fieno
    abbiam dormito sul nudo terreno,
    come le bestie abbiam riposa’.
    Merica, Merica, Merica,
    cosa sarà mai questa Merica?
    Merica, Merica, Merica,
    un bel mazzolino di fior.
    E la Merica l’è lunga e l’è larga,
    l’è circondata dai monti e dai piani,
    e con la industria dei nostri italiani
    abbiam formato paesi e città.
    Merica, Merica, Merica,
    Merica, Merica, Merica,
    cosa sarà mai questa Merica?
    Merica, Merica, Merica,
    un bel mazzolino di fior.
    Merica, Merica, Merica,
    cosa sarà mai questa Merica?
    Merica, Merica, Merica,
    un bel mazzolino di fior.

    Gianmaria Testa, voce, dobro, armonica
    Giuseppe Battiston, voce

  • X Agosto

    San Lorenzo, io lo so perché tanto
    di stelle per l’aria tranquilla
    arde e cade, perché si gran pianto
    nel concavo cielo sfavilla.
    Ritornava una rondine al tetto:
    l’uccisero: cadde tra i spini;
    ella aveva nel becco un insetto:
    la cena dei suoi rondinini.
    Ora è là, come in croce, che tende
    quel verme a quel cielo lontano;
    e il suo nido è nell’ombra, che attende,
    che pigola sempre più piano.
    Anche un uomo tornava al suo nido:
    1l’uccisero: disse: Perdono;
    1e restò negli aperti occhi un grido:
    portava due bambole in dono.
    Ora là, nella casa romita,
    lo aspettano, aspettano in vano:
    egli immobile, attonito, addita
    le bambole al cielo lontano.
    E tu, Cielo, dall’alto dei mondi
    sereni, infinito, immortale,
    oh! d’un pianto di stelle lo inondi
    quest’atomo opaco del Male!

    parole di Giovanni Pascoli
    musica di Gianmaria Testa

    Gianmaria Testa, voce e chitarra